Ausstellungen zu Siegburger und anderen Themen

...finden Sie im Museumsschaufenster, der Galerie im Foyer und an anderer Stelle im Stadtmuseum.

Aktuell

Stadt - eine Gesellschaft denkt nach
Alle(e)s Kunst

15.03.2018 bis 15.04.2018
Kunst aus dem Gymnasium Alleestraße
im Museumsschaufenster
und der
Galerie im Foyer


VERLÄNGERT BIS ZUM 29.4.2018!

Kontraste: Komplementärkontrast, Streuung und Ballung - Jgst. 5 (Fr. Anke Braun)

Der Krabbelspaß vereint Kreativität in der Gestaltung der Käfer und verschiedene handwerkliche Techniken, so wurden die köstlichen Speisen für Fastfood-Junkies wie auch für die Liebhaber der Obst- und Gemüsetheke malerisch mit Wasserfarben umgesetzt. In der Mitte des Bildes herrscht lose Streuung vor, doch vor den Speisen, wo geschlemmt werden kann, versammelt sich die Krabbelei geballt. Was hier so einfach übers Blatt zu huschen scheint, ist das Ergebnis eines Fingerdruckverfahrens in Kombination mit filigraner und eben aufwändiger Fineliner-Ausgestaltung. Dabei sollten die Käfer-Arten im Komplementärkontrast erscheinen: Die dickere Art mit langen Beinen, Fühlern, ausschweifenden Flügeln oder mit Geweih liebt Fastfood und strebt nach Kalorien der zuckrigen oder fettigen Sorte. Die kleineren Käfer zeigen sich mit gedrungenen Details und gehören zur Gesundfraktion. So verbindet sich auf wunderbare Weise Ernährungserziehung mit dem Kunstunterricht.
Gebäude: "Stadt von Kindern“ - Jgst. 6 (Fr. Daniela Schubert)
Nach der intensiven Beschäftigung mit der Architektur verschiedener Epochen, von der Steinzeit bis zum Dekonstruktivismus, bekamen die Sechstklässler die Aufgabe, nun eine eigene Architektur zu konstruieren. Nur aus dem natürlichen Baustoff Holz entstanden jeweils in Partnerarbeit sehr unterschiedliche fantasievolle Gebäude - manche luftig hoch, andere flach und geschlossen, oft mit Gärten oder sogar über dem Wasser.
„So ein Müll“ – Klassenstufe 7 (Fr. Anita Uyar)
Die SuS haben sich in Kleingruppen ein Müllobjekt ausgesucht und in Anlehnung an den Künstler Claes Oldenburg (*1929) diese stark vergrößert, um auf die Müllproplematik der Schule (der Welt) aufmerksam zu machen. Zunächst wurde ein grobes Gerüst aus Hasendraht geformt und dieses anschließend mit Pappmaschee umkleidet und Acrylfarbe bemalt.
„Surreale Stadtlandschaften“ – Klasse 8b (Fr. Anita Uyar)
Nachdem die SuS die Zweifluchtpunktperspektive kennengelernt haben, entwickelten sie eigenständig eine surreale Stadtlandschaft mit Bleistift und bauten Stein- und Vegetationsstrukturen mit ein.
„Satirische Meisterwerke“ - Klasse 9c (Fr. Anita Uyar)
Die SuS überlegten sich eine parodistische Neuformulierung eines berühmten Meisterwerkes der Kunstgeschichte. Möglich waren satirische Slogans oder Gegenstände, die in das „kopierte“ Meisterwerk eingebaut werden sollten. Die Technik dazu stand den SuS frei und sie konnten sich dem Thema eigenständig nähern und es umsetzen.
Cutout-Buch: Person - Jgst. Q2 (Fr. Sandra Dahlmann, Fr. Meike Jansen)
Ein cutout-Buch ist eine Bucharbeit wie beispielsweise vom Videokünstler Mika Taanilas, der eine Serie präparierter Filmbücher erstellt hat. Im Rahmen seines Film Reader Projekts für den Nordischen Pavillon in Venedig (Biennale di Venezia 2017) zeigt Taanila eine Serie präparierter Filmbücher. Anstelle einer formalen „Textbearbeitung“ werden die Bücher mit verschiedenen Werkzeugen und Hilfsmitteln wie Messern, Scheren, Skalpellen, Bohrern und sonstigem Bohrwerkzeug bearbeitet, wodurch ein Prozess parallel zum herkömmlichen Filmschnitt erzeugt wird. Diese so behandelten Bücher gehören thematisch zu den „bewegten Bildern“ im buchstäblichen Sinne: Bilder werden bewegt, sie verlassen das Buch, werden gelöscht und ausgeschnitten. Gedachte Ideen des filmischen Schreibens und Lesens verwandeln sich in unheimliche filmische Collagen. Archivierung, Erinnerung, Technologie- und Medien-Nostalgie sowie Archäologie der Zukunft stehen im Mittelpunkt von Mika Taanilas Arbeiten. Die SuS wählten ein gesellschaftskritisches Thema für ihr Buch aus, für das sie zunächst Bildmaterial sammeln mussten. Auch die Anordnung, räumliche Reihenfolge und der Zuschnitt der Bilder wurden bedacht, um die ausgesuchte, thematische Aussage zu verdeutlichen. Die Bilder sollen so aus- und zugeschnitten werden, dass sie sich aufeinander beziehen und miteinander „kommunizieren“. Nicht nur der Raum und die räumlich Wirkung sind wichtig, sondern auch der Bezug der Bilder untereinander.


Demnächst

KINO KINO


13.05.2018 bis 03.06.2018
im Museumsschaufenster und der Galerie im Foyer

Die fünf- bis dreizehnjährigen Schülerinnen und Schüler der Kinderkunstschule und der Malschule Kaldauen haben Plakate von Filmen gemalt, die sie gerne im Kino sähen. Nach dem Betrachten "echter" Kinoplakate erfuhren sie, worauf es ankommt und nahmen mit Witz und Fantasie ihre eigenen Geschichten in Angriff. Die Pappmachéköpfe standen unter dem Motto " Liebenswerte Monster" und wurden nach dem Anschauen von Jagdtrophäen gestaltet.
Ausstellung der Kinderkunstschule im Stadtmuseum.

Eröffnung am 13.5.2018, 11 Uhr


Marianne Pitzen “Doppelbödig”


30.05.2018 bis 29.06.2018
in der Dauerausstellung


Interventionen in der Dauerausstellung

Eröffnung am 30.5.2018, 18 Uhr


Vergangene Ausstellungen

Fundstück: Köln im Jahre 1888

verlängert bist zum 11.03.2018!
06.02.2018 bis 04.03.2018
im Museumsschaufenster

Köln ist eine Stadt der Widersprüche. Man ist zu Recht stolz auf seine 2000jährige Geschichte, lässt aber das Stadtarchiv einstürzen. Betrachtet sich als die einzige Metropole im Westen, besingt jedoch immer wieder den Dorfcharakter der Veedel. Und begrüßt die Besucher im heimischen Fußballstadion vor jedem Spiel in der schönsten Stadt Deutschlands. Köln ist zweifelsohne eine lebensfrohe, bunte und weltoffene Stadt. Letzteres empfinden zumindest die eigenen Bürger so. Und das, obwohl Köln bis zum Ende des Erstens Weltkrieges ein Festungsstadt war, eingezwängt in ihren Festungsring. Erst durch Adenauers Umwandlung jenes Festungsringes in den heutigen Grüngürtel konnte sich Köln auch baulich zum Umland hin öffnen. Wie sehr die Festungsanlagen die Stadt einengten zeigt jetzt ein Stadtplan von 1888, gefunden in einem Buch mit dem Titel „Neuester Illustrirter Führer durch Köln und Umgebung, Köln 1888“ aus den Beständen des Stadtmuseums. Bemerkenswert ist nicht nur die Schreibweise von „illustriert“, sondern auch, dass die damals geläufige Schreibweise Cöln hier schon dem „K“ gewichen ist. Und natürlich die Straßenführung und Benennung in der heutigen Innenstadt. Eine Fundgrube sind auch die Annoncen der Gewerbetreibenden in der hilligen Stadt Köln. Zu sehen sind Stadtplan und Buch während des Februars im Museumsschaufenster.
Die kleine Präsentation wurde zusammengestellt von zwei Praktikanten: Leonie Merle Kluth, vom Gymnasium Alleestraße und Julian Kolz vom Städtischen Gymnasium Hennef.
Ein lohnender Blick auf die große Nachbarstadt bei freiem Eintritt ins Foyer.


Einfach schön – Eine Reise in die Vergangenheit

verlängert bis zum 11.03.2018!
Alte Wandtafeln und Schaubilder aus Siegburger Volksschulen
06.02.2018 bis 04.03.2018
in der Galerie im Foyer

Sie stammen noch aus der Zeit, als Screens noch Fernsehapparate hießen, verborgen hinter abschließbaren Türen in einem Fernsehschrank, und sich die ganze Familie vor der Schwarz-Weiß Röhre versammelte wie in einem Kinosaal. In den Schulklassen herrschte Frontalunterricht, das Frollein Lehrerin oder der Herr Lehrer saß oder stand vorne am Pult vor der großen Wandtafel, die Schüler und Schülerinnen saßen in Pärchen an den sauber aufgereihten Tischen: die Wandtafeln und Schaubilder für den Schulunterricht. Eine erste Präsentation in der Galerie im Foyer widmete sich biologischen und geographischen Lebensräumen. Die zweite Folge entführt die Besucher in die Geschichte. Leben im Kloster, Erstürmung einer Burg, die Stadt im Mittelalter; Themen die ebenso lehrreich wie schön auf Wandtafeln gebannt wurden.

Eröffnung: Dienstag, 6.2.2018, 11 Uhr


Hungerwinter!
Notkochbücher aus dem Ersten Weltkrieg


12.12.2017 bis 28.01.2018
im Museumsschaufenster

Eröffnung:
Dienstag, 12.12.2017, 18 Uhr mit einer Einführung von
Dr. Andrea Korte-Böger, Stadtarchiv Siegburg

Steckrübenwinter!
Unseren Großeltern fuhr der Schrecken in die Glieder bei diesem Schlagwort.
Durch die englische Seeblockade, eine Missernte und Misswirtschaft der Verwaltung kommt es im Winter 1916/17 zu einer großen Hungersnot im Deutschen Reich. Die gesamte Ernährungswirtschaft wird in der Folge reorganisiert und zentralisiert, Erich Ludendorff wird als „Ernährungsdiktator“ eingesetzt, doch der Mangel bleibt. Im Winter 1917/18 kommt es erneut zu großen Engpässen, ein erneuter Hungerwinter führt zu Elend und Tod. Nach seriösen Schätzungen sterben während des Ersten Weltkrieges ca. 800.000 Menschen im Deutschen Reich an Hunger und Unterernährung.
Die Not machte erfinderisch. Berühmt ist Adenauers Notbrot mit Mais, Gerste oder Graupen, das er als Erster Beigeordneter in Köln backen ließ, spöttisch auch als „Graupenauer“ bezeichnet. In zahlreichen Kochbüchern werden Rezepte veröffentlicht, die dem Mangel durch die Verwendung von Ersatzstoffen begegnen wollen. Solche „Notkochbücher“ aus einer Siegburger Privatsammlung werden im Museumsschaufenster zu sehen sein, Ihre Rezepte werden vorgestellt. Sie künden indirekt von der Not der Bevölkerung an der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg.


Ri Meuser von Eschmar

Kartoffeln, Socken, Leinwände und Farben – Ein leidenschaftliches Leben zwischen Kunst und Familie
8.10.2017 bis 4.11.2017
im Museumsschaufenster und der Galerie im Foyer

Ri Meuser von Eschmar - vielschichtige Künstlerin – pflügte in den 60ger Jahren Troisdorfer Boden für eine blühende Kunst- und Kulturszene
Ihre Werke sind leuchtende Feste harmonisch verwobener Farben. Feen und Fabelwesen entführen den Betrachter von Ri Meusers Bildern in phantasievolle mystische Märchenwelten. Die gebürtige Darmstädterin studierte Kunst und Bühnenbild unter namhaften Professoren an den Kunsthochschulen Darmstadt und Aachen. Im Jahre 1964 kam die Künstlerin und Mutter mit Ehemann und ihren Söhnen Dieter und Thomas nach Troisdorf.
Bereits Ende der 60er Jahre initiierte sie in eigener Regie die erste Troisdorfer Kunstausstellung in der Grundschule Schlossstraße. Dieses Ereignis lenkte die Aufmerksamkeit der Kölner und Bonner Kunstszene auf das damals noch sehr unscheinbare Troisdorf. Es folgten weitere Ausstellungen und die „Deutsche Welle“ strahlte Anfang der 70ger einen Troisdorfer Beitrag von Ri Meuser zum „Ersten Tag des Umweltschutzes“ aus.
Als Mutter machte sie sich für die Kunsterziehung stark, arbeitete an mehreren Troisdorfer Schulen und richtete eine Malschule -„Die Troisdorfer Malschule“- in ihrem Haus ein. Auch die künstlerische Entfaltung bei Erwachsenen lag ihr am Herzen. Als Gründungsmitglied der Troisdorfer Volkshochschule wurde sie dort als Dozentin tätig.
Die zauberhaften Motive ihrer Bilder inspirierten zu Buchillustrationen, Märchenkalendern, Postkarten unter Anderem auch für UNICEF und der Welthungerhilfe. Die vielseitige Künstlerin stellte ihre Werke über 300 Male aus. Darunter natürlich im Rathaus Troisdorf, im alten Rathausmuseum Siegburg und im Kunstmuseum Bonn. Im Ausland z.B. in der Harrod’s Gallery (London), in der Galeria del Arte in Florenz und in der Gallery Müller-Zilch (San Francisco). Für private, öffentliche und kirchliche Auftraggeber führte sie Arbeiten in Mosaik, Glas, Marmor, Bronze und als Wandmalereien aus. Das größte ihrer Mosaiken (60 qm) findet sich in der Unfall-klinik Hamburg Bergedorf. Als weitere Zeugen ihrer Arbeit finden wir in unserer Nähe die Bronzeleuchter und das Taufbecken in der evangelischen Markus Kirche am Altenforst, das Schwimmbadmosaik im Hallenbad Lülsdorf, das Bleiglasfenster in der Friedhofskapelle in Hennef Geistingen etc.
In zahlreichen Studienreisen sammelte Ri Meuser Erfahrungen und Inspirationen für Ihre Werke. Sie führten sie nach Peru, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, auf die Seychellen, Neuseeland, China, Indien, in die Mongolei, nach Afghanistan, Pakistan etc. Sie ging zum Hochseefischen nach Grönland, nahm an Ausgrabungen etruskischer Grabstätten im Mittelmeerraum teil und nutzte das Zusammenleben mit schamanischen Indianern an der Westküste der USA zum Studium ihrer Lebensgewohnheiten und des Naturheilwesens.
Diese gesammelten Erfahrungen und Inspirationen findet man in Ihrem künstlerischen Schaffen wieder. Text von: Christina Schollbach

Eröffnung: Sonntag, 08.10.2017, 11:30 Uhr


Ora et labora - Abt Ildefons Dr. Schulte Strathaus "Der Aufbau-Abt"

Ausstellung zur Wiedereröffnung der Abteilung "Geschichte der Siegburger Abtei"
28.08.2017 bis 4.10.2017
im Museumsschaufenster

Es gibt Persönlichkeiten, deren Wirken untrennbar mit einem Ort verbunden ist. Das gilt auch für die am 19. Juni 2011 aufgelöste Benediktinerabtei Michaelsberg in Siegburg. Fast jeder in Siegburg, der die Nachkriegszeit und den Wiederaufbau miterlebt hat, kann einen Namen sofort einordnen: den des Abtes Ildefons Dr. Schulte Strathaus. Das war doch der "Abt mit der Schüppe"!
Die Ausstellung im Museumsschaufenster zeigt Erinnerungsstücke aus der Abtei und dem persönlichen Besitz von Abt Dr. Schulte Strathaus.


Sieh da, das Alter!


1.8.2017 bis 20.8.2017
im Museumsforum

Ausstellung der GEDOK Bonn/Siegburg
Gruppe Angewandte Kunst


Die gute Form


15.7.2017 bis 17.7.2017
in der Aula des Museums

Ausstellung der Gesellenstücke der Tischlerinnung Bonn/Rhein-Sieg


Kunst aus dem Anno Gymnasium

13.6.2017 - 7.7.2017
im Museumsschaufenster
und
in der Galerie im Foyer

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Alle(e)s Kunst
"Menschen und Tiere - das volle Leben in Siegburg "

21.3.2017 – 7.5.2017
Kunst aus dem Gymnasium Alleestraße
im Museumsschaufenster
und der
Galerie im Foyer

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Leben in Deutschland – Arbeitswelten

9.4.2017 – 23.4.2017
21. DVF-Bundesthemen- wettbewerb 2016/17
in der Aula

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Info: www.dvf-fotografie.de



Anschrift & Öffnungszeiten

Stadtbetriebe Siegburg AöR
Fachbereich Stadtmuseum
Markt 46
53721 Siegburg

Tel.: 02241 / 102-7410
Fax: 02241 / 102-7427
E-Mail: stadtmuseum@siegburg.de

Erwachsene 3,00 Euro
Kinder (bis 16 Jahre) frei
ermäßigt 2,00 Euro

Jeden 1. Sonntag im Monat ist der Eintritt für alle Besucher frei.

Montag & gesetzliche Feiertage:
geschlossen
Dienstag bis Samstag:
10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Sonntag:
10:00 Uhr bis 18:00 Uhr


Teaser - Galerie im Foyer

Bild vergrößern Blick in die Galerie im Foyer © Kreisstadt Siegburg